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gmp Musitektur # 100 

So pocht das Schicksal an die Pforte mit Soheil Nasseri 

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So pocht das Schicksal an die Pforte
mit Soheil Nasseri

Termin

Dienstag, 13. Oktober 2015,
19.30 Uhr

Veranstaltungsort

gmp Berlin
Hardenbergstraße 4-5

Um Anmeldung per Telefon oder E-Mail
wird bis zum 7. Oktober 2015 gebeten
030.617 855 [email protected]


The New York Times feierte den Pianisten Soheil Nasseri mit folgenden Worten: „Ein mitreißender Pianist [...] stets interessant, durchdacht und charaktervoll [...] voll sprudelnden Ideenreichtums [...] eine hervorragende Technik.“ Die Berliner Zeitung schrieb „Klasse! Hut ab! Eine echte Begabung. [Beim Beethoven] hat man sich auf höchstem Niveau amüsieren können.“

Neben solch enthusiastischem internationalen Lob bezeichnete der New Yorker Nasseri zugleich als „einen der produktivsten Solisten New Yorks.“ Seit Herbst 2001 hat er zwanzig Solokonzerte mit völlig unterschiedlichen Programmen in New York dargeboten: in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall, in der Alice Tully Hall des Lincoln Centers, und in der Merkin Concert Hall. Diese Konzerte beinhalteten sowohl 25 Erst- oder Uraufführungen zeitgenössischer Stücke, als auch 29 der insgesamt 32 Klaviersonaten Beethovens. Damit hat Nasseri bereits einen Teil seines Vorhabens eingelöst, alle Stücke Beethovens für Klavier vor dessen 250. Geburtstag im Jahre 2020 aufzuführen.

Sein europäisches Debüt gab Nasseri 2004 im Teatro Massimo im sizilianischen Palermo. Seitdem tritt er regelmäßig in einigen der wichtigsten Konzertsälen weltweit auf: außer seinen zahlreichen Konzerten in New York, hat Soheil Nasseri in Washington im Terrace Theater des Kennedy Centers, im Kammermusiksaal der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, im Purcell Room am Londoner Southbank Centre, im Musashino Center in Tokyo, im Teatro Comunale in Florenz und im Teatro Politeama in Palermo gespielt. In der letzten Spielzeit ist er ausserdem u.a. in Teheran (Iran), Bukarest (Rumanien), Montreal (Kanada), und Dublin (Irland), aufgetreten. Als Konzertsolist musizierte er mit den Dirigenten Justus Frantz, David LaMarche, John Lopez, Edward Polochick, Ormsby Wilkins, und Fabio del Cioppo. 2010 begleitete Soheil Nasseri neun Aufführungen des American Ballet Theatres mit Klavierkonzerten und Solowerken von Chopin in der Metropolitan Opera in New York.

Herr Nasseri spielte in den letzten Jahren Klavierkonzerte mit dem Wisconsin Philharmonic (dirigiert von Alexander Platt), Baltimore Chamber Orchestra (dirigiert von Markand Thakar), Academic Symphony Orchestra of the St. Petersburg Philharmonia (dirigiert von Alexander Dmitriev), und Contra Costa (Kalifornien) Chamber Orchestra (dirigiert von Timothy Smith) uvm.

Ein für Soheil Nasseri sehr wichtiges Anliegen ist sein pädagogisches Musik-Programm für staatliche Schulen in den USA. In den letzten Jahren hat Nasseri in über 60 Schulen vor insgesamt über 25.000 Schülern gespielt, um ihnen klassische Musik näher zu bringen. Für dieses soziale Engagement wird Nasseri häufig von Presse und Öffentlichkeit gelobt.

Nasseri setzt sich auch leidenschaftlich für zeitgenössische Musik ein. Viele Komponisten der neueren Zeit haben extra für ihn komponiert, darunter Richard Danielpour, Avner Dorman, Hormoz Farhat, Martin Kennedy, Samir Odeh-Tamimi, Haskell Small, Ronn Yedidia, Lev ‚Ljova‘ Zhurbin und Samuel Zyman. Soheil Nasseri hat sechs Aufnahmen für Naxos, Centaur, und Mahoor eingespielt.

Der Pianist wurde 1978 in Santa Monica, Kalifornien als Sohn iranische Auswanderer geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren begann Soheil Nasseri Klavier zu lernen. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Konzertpianisten zog er mit 20 Jahren nach New York, um bei Karl Ulrich Schnabel (1909–2001) zu lernen, dem Sohn von Artur Schnabel. Nach dessen Tod führte Soheil Nasseri seine Ausbildung bei Jerome Lowenthal und Claude Frank fort. Weitere wichtige Klavierlehrer waren Irina Edelman, Anna Balakerskaia, Clinton Adams, Eva Pierrou und Ann Schein. Soheil Nasseri lebt und arbeitet in Berlin und New York.

www.soheilnasseri.com

Programm
Ludwig van Beethoven
17 70–1827

Klavierbearbeitungen aus der 5. Sinfonie (c-Moll, Opus 67)